Die Serpentinen des Trollstigen in einem steilen grünen Tal

Atlantikstraße und Møre-Küste

Die Atlantikstraße (Atlanterhavsvegen) überquert auf einer Kette von Brücken Inseln und Schären zwischen Averøy und Hustadvika, und die 36 km lange Nationale Touristenstraße führt von Kårvåg nach Bud, nie höher als 30 m über dem Meer. Sie passt zu jedem Monat: Ihre offizielle Seite nennt keine Wintersperre, und der Wanderweg auf Eldhusøya ist das ganze Jahr täglich offen (Stand: Oktober 2026).

Die Fakten, die über die Reise entscheiden

  • Länge der Touristenstraße 36 km, Kårvåg–Bud
  • Höhe 0–30 m über dem Meer
  • Die eigentliche Atlantikstraße Vevang (Hustadvika) bis Utheim (Averøy), eröffnet 1989
  • Rastplätze und Aussichtspunkte Kjeksa, Askevågen, Farstadsanden, Hågå, Myrbærholmbrua, Eldhusøya, Geitøya
  • Entsorgungsstationen Kårvåg, Vevang, Eide, Bud, Kristiansund, Molde

Die Nationale Touristenstraße Atlanterhavsvegen führt von Kårvåg nach Bud über die Straßen 64, 6070, 663, 6064 und 6060. Die Straßenbehörde nennt sie „die Straße über das Meer“ und schreibt, sie schwinge über sieben Brücken von Insel zu Insel. Das norwegische Nationallexikon beschreibt die 1989 eröffnete Straße zwischen Vevang und Utheim und zählt acht Brücken. Die Zahl hängt davon ab, was man Brücke nennt; die Straße ist dieselbe.

Wann du fahren solltest

Eine geschlossene Saison gibt es nicht: Anders als die Gebirgsrouten trägt die Seite der Route keine Winterinformation. Stattdessen entscheidet das Wetter. Die Straßenbehörde warnt Radfahrer, dass man hier dem Meer nahe ist und auf den Brücken mit starkem Wind rechnen muss. Mit einem hohen Wohnmobil solltest du das zweimal lesen. Außerdem merkt sie an, dass in der Hochsaison recht viel Verkehr herrschen kann. Und sie empfiehlt, von hier aus die Sonne hinter dem Horizont versinken zu sehen – die Abendfahrt ist also die, die du anpeilen solltest.

Die Stopps, die sich lohnen

  • Askevågen. Eine Plattform am Ende der Mole, mit Glaswänden gegen Wetter und Gischt und einem 360-Grad-Blick über Meer, Schären und Berge. Teilweise rollstuhlgerecht.
  • Eldhusøya. Ein erhöhter Wanderweg, ein Rundweg, „den jeder schafft“, täglich und ganzjährig offen. Auch die Toiletten sind ganzjährig offen. Das Café hat vom 1. Juni bis 31. August täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Vom 1. März bis 31. Mai und vom 1. September bis 1. November öffnet es an Wochenenden und Feiertagen von 11:00 bis 17:00 Uhr; am 1. Mai und 17. Mai ist es geschlossen.
  • Kjeksa, Farstadsanden, Hågå, Myrbærholmbrua und Geitøya. Die weiteren offiziellen Stopps auf der Seite der Route – für den Fall, dass dir ein weiterer Ausblick zehn Minuten wert ist.
  • Grip. Wer weiter nach Norden fährt, dem empfiehlt die Straßenbehörde eine Bootsfahrt zu den Inseln von Grip, 14 km nordwestlich von Kristiansund. Das Boot fährt ab Kristiansund und braucht etwa eine Stunde.

Keine der gelesenen offiziellen Seiten nennt Parkplatzkapazitäten für diese Stopps, deshalb behaupten wir nichts darüber, wie voll sie werden.

Praxistipp: Die Touristenstraße ist kurz. Fahr sie langsam, halt zwei- oder dreimal und gib den Rest des Tages den Küstenstraßen an beiden Enden.

Maut und Fähren in der Nähe

Kristiansund am Ende bei Kårvåg hat ein Mautpaket: Bypakke Kristiansund kassiert an zwei Punkten an der Rv. 70, Nordsundbrua und Omsundet bru. Ein leichtes Fahrzeug zahlt NOK 34,00 ohne AutoPASS-Vertrag, NOK 27,20 mit Vertrag und NOK 19,04 als Nullemissionsfahrzeug mit Vertrag. Ein Fahrzeug über 3.500 kg in der schweren Tarifgruppe zahlt NOK 68,00.

Zwei Fähren, die dir auf dem Weg an diese Küste begegnen können: Halsa–Kanestraum kostet 2026 zum Vollpreis NOK 81 für ein Fahrzeug unter 6 m und NOK 180 für 6,01–8 m, Molde–Vestnes NOK 116 und NOK 257.

Ein Wohnmobil über 3.500 kg, das in der Fahrzeugklasse M1 zugelassen ist, wird nur mit Bordgerät und gültigem Vertrag in der leichten Tarifgruppe abgerechnet. AutoPASS erklärt das auf seiner Tarifseite; die Regel gilt an allen Mautstellen, aber nicht auf Fähren.

Wo du mit dem Camper schlafen darfst

Es gelten die landesweiten Regeln. Laut der norwegischen Umweltbehörde folgt Camping mit einem Kraftfahrzeug dem Jedermannsrecht: mindestens 150 Meter Abstand zu bewohnten Häusern oder Hütten und in der Regel nicht länger als zwei Tage am selben Ort. Rastplätze und Fähranleger sind laut Straßenbehörde nicht für Übernachtungen gedacht. Ob die Gemeinden Averøy oder Hustadvika eine lokale Verordnung zum Übernachten haben, wissen wir nicht – lies also die Schilder.

Toilette leeren: nicht in den Toiletten der Touristenstraße. Die Straßenbehörde nennt die nächsten Entsorgungsstationen: Kårvåg, Vevang, Eide, Bud, Kristiansund und Molde.

So planst du es

Quellen

Alle Seiten am 7. Oktober 2026 gelesen.

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